MEIN SOMMERHIT
Von Franz Dobler | 28. Juli 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für MEIN SOMMERHITist im letzten Winter erschienen auf Jesse Malins Outsiders auf Velvet Elk Records mit dem schönen Titel You Know It´s Dark When Atheists Start To Pray und das Video verstärkt den Soul of New Orleans…
BEST OF BAYERN
Von Franz Dobler | 7. Juli 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für BEST OF BAYERNIM CAFÉ KAIRO
Von Franz Dobler | 6. Juli 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für IM CAFÉ KAIROin Bern lässt man nach dem unglücklichen Ausscheiden ebenfalls nicht den Kopf hängen, sondern kontert mit einem 1a-Event:
ÜBER MERLE HAGGARD
Von Franz Dobler | 22. Juni 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für ÜBER MERLE HAGGARDder vor einem Monat von uns gegangen ist, hat Musikjournalist und -veranstalter Berthold Seliger einen so langen wie interessanten und politischen Artikel geschrieben, ausgehend von einem Konzert beim „Austin Rodeo“ 2013, das „kaum einer der fürs SXSW-Festival von weither Angereisten auch nur registriert hatte“:
ANOTHER TRIKONT HIGHLIGHT
Von Franz Dobler | 19. Juni 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für ANOTHER TRIKONT HIGHLIGHTnach dem großartigen Vol. 1 jetzt Vol. 2: Modern Ethiopian Dance Grooves Inspired By Swinging Addis. Compiled by JJ Whitefield. „Im Gegensatz zum ersten, vielbesprochenen und vielgeliebten Album Beyond Addis – Contemporary Jazz & Funk inspired by Etiopian Sounds from the 70’s das auf den Ethio-Jazzsound von Mulatu Astatke aufbaut, vereint Beyond Addis – Vol. 2 moderne Interpretationen des Sounds der Hotelbands aus derm Addis Abeba der 1970er.“
„Die Zeit von 1969 bis 1974 gilt als eine wundersame musikalische Kreativitätsexplosion, für die es auch im globalen Kontext kaum Entsprechungen gibt. Durch Addis Abeba tobten Soul, Funk, Fusion und Jazz, hin und wieder sogar Rock. Die Musiker bewegten sich mit größter Souveränität durch die westlichen Stilistiken, hielten sich jedoch keine Sekunde mit Imitationen auf, sondern bedienten sich dieser Stilelemente zum Erreichen höherer Ziele. Es schien eher darum zu gehen, dem reichen Schatz äthiopischer Musik, ihren Skalen und Gesangsstilistiken durch die Bereitstellung neuer musikalischer Umgebungen zu Diensten zu sein.“ TAZ
VON A-Z
Von Franz Dobler | 21. Mai 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für VON A-Zdie immer tolle letzte Seite des Freitag aus aktuellem Anlass für Dylanhörer und Dylanologen, zusammengestellt von Rüdiger Dannemann. Ein Auszug aus P wie Philosophische Brocken: „Sein Werk präsentiert keinen System-Monismus à la Hegel, sondern eine Serie von philosophischen Brocken, die Problemkonstellationen zu dechiffrieren helfen und Lernprozesse befeuern.“ Und wer es nicht kennt, sollte damit weitergehen:
Edition-tiamat.de
WAS MICH GLÜCKLICH MACHT
Von Franz Dobler | 13. Mai 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für WAS MICH GLÜCKLICH MACHTist seit zwanzig Jahren, wenn ein neues Album des Berliner Singersongwriters Danny Dziuk (bzw Dziuks Küche) rauskommt. Hier das Video zum aktuellen Titelsong seines neuen Soloalbums „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“:
Ich lernte Dziuk und seine Songs kennen, als ich 1995 für Trikont den ersten Teil der Serie „Perlen Deutschsprachiger Popmusik“ zusammenstellte, und mir unser gemeinsamer Freund Wiglaf Droste eine Cassette gab, und ich von Dziuks Album „Kairo Mond“ den Song „Männer unter sich“ auf die Compilation nahm.
uva
DAS ZICKZACK PRINZIP
Von Franz Dobler | 9. Mai 2016 | Kategorie: Musik | Kommentare deaktiviert für DAS ZICKZACK PRINZIPdie bei Heyne Hardcore erschienene Biografie von Christof Meueler über einen der wichtigsten deutschen Musik- und Labelmacher, Alfred Hilsberg, und „ein Leben für den Underground“, verhandelt nicht nur Musikgeschichte, sondern ist ein großes deutsches Geschichtsbuch, hauptsächlich über die Zeit 1970 ff. Mit dem Makel, könnte man sagen, dass es nicht mehr als 384 Seiten hat. Womit nicht gesagt sein soll, dass der Plan, von dem Hilsberg zur Zeit immer wieder in Interviews erzählt, drei Bände zu veröffentlichen, der bessere gewesen wäre.
Hier mal ein interessantes Detail: In allen Artikeln zum Buch ist aktuell zu lesen, Hilsberg hätte den Begriff „Neue Deutsche Welle“ erfunden. Was tatsächlich viel mehr über Journalisten erzählt: entweder sie können nicht lesen oder sie hassen Genauigkeit. Im Buch steht auf S. 126 nämlich Folgendes dazu:
„Bis heute hält sich das Gerücht, Hilsberg hätte den naheliegenden Begriff Neue Deutsche Welle erfunden, was aber nicht richtig ist. Von ihm erschien Ende 1979 eine dreiteilige Artikelserie (in Sounds, Anm.d.V.): <Aus grauer Städte Mauern>. Die Schlagzeile im Oktober-Heft lautete <Neue Deutsche Welle>. Die hatte sich aber nicht Hilsberg ausgedacht (…) Überschriften werden in der Regel von Redakteuren (…) gemacht. Diese hier war nicht einmal neu. Schon zwei Monate früher (…) hatte man in Sounds die Worte <Neue Deutsche Welle> lesen können – in einer Anzeige von Zensor, dem Berliner Laden von Burkhardt Seiler (…) Die Anzeige hatten sich Hans Keller und Burkhardt Seiler ausgedacht. Wer von beiden aber nun den Begriff erfunden hat, ist heute unklar.“
Ja, stimmt schon. Zu schreiben Alfred Hilsberg hat … ist viel netter und einfacher. Aber wäre es nicht noch attraktiver zu schreiben, Udo Lindenberg hat … ? In einem Privatgespräch mit z.B. Nena? Möchte jemand das Gegenteil beweisen? Hier ein starkes Indiz für die Udo-These (S. 188): „Eldorado und Hilsberg saßen oft auf dem Hilsberg´schen Bett und hämmerten ihre Pamphlete gegen Kommerz und Charakterlosigkeit in die Schreibmaschine (…) Mitte ´82 riefen sie endgültig zum <Generalstreik gegen die Neue Deutsche Welle> auf … „