Bildung

DIE AKTUELLE DEUTSCHLANDKARTE

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-fluechtlinge-in-diesen-orten-gab-es-uebergriffe-a-1044777.html



DER BÖSE BLICK

„In Deutschland sind sich Regierung, Medien und die Mehrheit der Bevölkerung einig, daß die ‚Pleitegriechen‘ das größte Problem in der EU sind. (…) Zu einem ganz anderen Fazit kommt das ‚UBS Wealth Management Research‘: Nicht Griechenland, sondern Deutschland müßte die Eurozone verlassen, wenn die wirtschaftliche Vernunft das Kriterium wäre, meint das Fachblatt aus der Finanzwelt. Es reiht sich damit in den wachsenden Chor der Kritiker ein, die im Niedriglohnland Deutschland den Hauptgrund für die Schwierigkeiten sehen, in denen die Wirtschaft der anderen Länder der Eurozone steckt.“ Peter Nowak, Anfang des Artikels „Schlechtes Vorbild“.

Achtung, jetzt auch noch das Datum: Konkret 3/2012



ÜBER POST VON UNSEREN GRIECHISCHEN FREUNDEN FREUEN WIR UNS IMMER

10. Juli um 09:01 (Facebook)

Berliner Blockierer / Es spricht viel dafür: Deutschlands Regierung unternimmt zurzeit fast alles, um Griechenland aus dem Euro zu werfen. Denn wenn es stimmt, dass Merkel ohne den IWF kein Rettungspaket schnüren will, der aber auf einen Schuldenschnitt besteht, den Merkel wiederum kategorisch ablehnt, dann lässt sich daraus eigentlich nur ein Schluss ziehen: Selbst wenn die griechische Regierung auf den Knien nach Brüssel rutschen würde (was sie längst tut), wären Merkel und Schäuble nur widerwillig bereit, Griechenland in der Euro-Zone zu halten.
Die martialische Spar-Rhetorik der letzten Wochen wäre damit entlarvt: Als politisches Schmierentheater auf Kosten der griechischen Bevölkerung. Die wahren Blockierer, das lehren uns die letzten Tage, sitzen eben nicht in Athen sondern in Berlin.

Der Traum des deutschen Finanzministers von einem wohlhabenden „Kerneuropa“ und einer prekären Peripherie – er scheint zum Greifen nah. Dass Griechenlands Rentner oder Spaniens junge Arbeitslose sich dafür nichts kaufen können. Das gehört offenbar zum eiskalten Zynismus dieses Kalküls.“ Georg Restle

#‎monitor‬ ‪#‎ardmonitor‬ ‪#‎georgrestle‬ ‪#‎griechenland‬ ‪#‎wdr



SPITZENSATZ (17)

„Das sind die ‚harten Kriterien‘ des deutschen Manipulationsjournalismus: Schlips und Panzerwagen, sonst ist man kein seriöser Politiker“.

Wiglaf Droste, junge Welt, 10.7.2015



GUTES INTERNET!

Wir warten (11:19) auf den 1000. (tausendsten) Blogeintrag unserer geschätzten Kollegen: http://songdog.at/blog/

Und zitieren aus vollster Überzeugung ihren Eintrag Nr. 998 vom 29.6. unter dem Titel „Der Unterschied“: „Vor der Küste zu Gaza hindert die israelische Marine ein sogenanntes „Solidaritätsschiff“ daran, in Gaza anzulegen. In der Fachsprache nennt man diesen Vorgang „Aufbringen“. Vermutlich wissen das auch die österreichischen Schurnis. Aber sie titeln und schreiben: „Israel entert Gaza-Solidaritätsschiff.“ „Entern” tun Piraten. Piraten tun Ungesetzliches. Israel, soviel mir bekannt ist, nicht.  Aber das ist den Ösi-Schurnis – im besten Fall –, jetzt einfach mal wurscht… Der Unterschied zwischen Aufbringen und Entern heißt Israel!“

Und hier noch was aus der angenehmen Zone des mitteleuropäischen Lebens, Bayern hat – wie dieses Internet – auch seine guten Seiten! Nichts zu danken.

 2.7. München/“Kiste“, Münchner Freiheit, Unser täglich Cover gib uns heute mit DJs Ernesto (Gutfeeling) & Don Marco (Heyn-Hardcore)



SPITZENSATZ (16)

„Das Aquarell >Neuschwanstein< aber wechselt für immerhin 100000 Euro den Eigentümer. Eine beträchtliche Summe für das vermeintliche Werk eines an der Aufnahmeprüfung gescheiterten Kunststudenten.“ (SZ, 22.6.2015)

vgl Bildergebnis für songs from germany bzw Bildergebnis für neuschwanstein lied ua Bildergebnis für bayerische gaudi lieder



DAS WARTEN AUF

das neue Album von Lydia Daher Algier (am 4. September bei Trikont) kann man auch sinnvoll verbringen:
Institut für moderne Kunst Nürnberg / im studio des zumikon / Großweidenmühlstraße 21, Nürnberg | Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr / www.moderne-kunst.org / Einladung zur Ausstellungseröffnung 18. Juni 2015, 20 Uhr
LYDIA DAHER Picture These Words
COLLAGEN & KOLLABORATIONEN MIT GERALD VON FORIS UND WARREN CRAGHEAD III
Ausstellungsdauer: 19. Juni bis 1. August 2015
Performance mit SCHNITT Kollektiv 20. Juni 21 Uhr, DESI, Brückenstraße 23
Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies —  Lydia  Daherzuletzt Lydia Daher & Tatafull: Algier, CDbald


DICHTER SAGEN

mal dies, mal das – und Dichtungskritiker sagen auch mal was. So sagte Deutschlands bekanntester Literaturkritiker, Denis Scheck, über den Dichtungspreisträger der Leipziger Buchmesse dies:

„Jan Wagner schreibt wunderbare Gedichte über so gegensätzliche Themen wie den Giersch im Garten oder Koalabären, außerdem besitzt er perfekte Umgangsformen und nutzt sein Dichtertum nicht als Ausrede für schlechtes Benehmen und mangelnde Körperhygiene. Was kann man von einem Lyriker mehr erwarten?“

Ich habe dann sofort überlegt, was man mehr erwarten könnte, aber mir ist dann auch nichts eingefallen. Dann habe ich mir den Mund mit Benzin ausgewaschen, aber dann ist mir immer noch nichts eingefallen. Dann habe ich mir eine Ausrede überlegt, warum mir nichts einfällt, aber dazu ist mir dann auch nichts eingefallen. Dann habe ich mich gefragt, wieso denkst du über diesen behämmerten Pisskram überhaupt nach? Aber eine Antwort ist mir dann auch nicht eingefallen.



AUS

aktuellem Anlass aus unserer Abteilung Berufsberatung: „Lern doch was Randständiges“ (Video, 4´33) : http://www.fluter.de/de/138/thema/13145/



DIE ZUKUNFT FÜR NR.123

„Wirtschaftswissenschaftler aus Oxford stellten kürzlich eine Tabelle mit 702 Jobs zusammen, die von Robotern übernommen werden könnten. Auf Platz 1 (am unwahrscheinlichsten) stehen Entspannungstherapeuten, auf 702 (am wahrscheinlichsten) Telefonverkäufer. Anthropologen rangieren auf Platz 39, womit Graebers Job deutlich sicherer ist als der eines Autors (123) oder Redakteurs (140).“ Stuart Jeffries in einer Besprechung zu The Utopia Rules: On Technology, Stupidity and the Secret Joys of Bureaucracy von David Graeber (in der freitag, 9.4.2015)

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