NICHT NUR
Von Franz Dobler | 6. Mai 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare deaktiviert für NICHT NURAM 8. MAI 19h30 @MAXIMGORKI THEATER LIVESTREAM
AM 8. MAI 19h30 @MAXIMGORKI THEATER LIVESTREAM
c by Hanta Smith Thompson
warum das neue Video „Kronzeuge“ von Ben Salomo nicht so durch die Decke geht wie sagen wir mal Danger Dans, obwohl es thematisch nicht so weit davon entfernt ist. Andererseits ist das Thema Antisemitismus in der Rapszene auf deutschem Gebiet wohl etwas schwieriger. If in doubt consult your dealer. Der dann mal wieder von nichts was gewusst hat.
hatte den Track Nr.1 auf der herausragenden Trikont-Compilation Songs of Gastarbeiter Vol. 1 und Ende Mai erscheint endlich sein erstes Album Warte mein Land, warte auf dem großartigen Staatsakt-Label (Abteilung Fun In The Church), natürlich mit seinem Hit „Deutsche Freunde“. Viel mehr Feiertage wird es in Germania dieses Jahr nicht mehr geben! Ich werde eine Seite für konkret darüber vollschreiben, und hier ein sehr schönes aktuelles 12-Min.-Portrait (in dem der Sound des mit Band eingespielten Albums noch nicht auftaucht) mit historischen Aufnahmen aus der Zeit, als seine Orient-Beat-Tracks noch auf Cassetten erschienen…
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/puzzle/ata-canani-neues-album-puzzle-27-april-2021-100.html?fbclid=IwAR3ieM4ajh6BlyOqKopQ4kuDLP-IA0KsRDxdUkcw4qQjLmhV7INQIVuhTYI
https://staatsakt.hanseplatte.de/
„Es ist in diesem Lande jede Diskursfähigkeit verloren gegangen.“
(Thomas Gottschalk, Welt, 29.4.)
Auf Telegram „existieren Kanäle, die sich „Anwälte für Aufklärung“ oder „Polizisten für Aufklärung“ nennen und vor allem der Vernetzung dienen“ für die Querdenker-Truppe. „Nun ist eine neue Gruppe dazugekommen. Im sogenannten „Veteranen-Pool“ haben sich binnen eines Tages über zehntausend Mitglieder eingefunden. Längst nicht alle dürften tatsächliche Veteranen der Bundeswehr oder der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR sein (…)Dennoch (…) Hunderte User posten Angaben darüber, wo sie wann und in welcher Einheit für Bundeswehr oder NVA gedient haben – und zwar mit den exakten militärischen Abkürzungen und Dienstgraden.
Der Gruppen-Administrator schreibt: „Wir ziehen nicht in den Krieg. Wir sind im Krieg.“ (…) Ein anderer antwortet: „Ich sage nur Kesselschlachten in Berlin“ (…) Bei dem User, der sich eine solche Schlacht in der Hauptstadt wünscht, handelt es sich nach Tagesspiegel-Informationen um den Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Freiherr von Lützow. Von Lützow war als Zeitsoldat fünf Jahre bei der Bundeswehr und Ende der 1990er Jahre unter anderem im Auslandseinsatz im Kosovo. Auch diese Informationen verbreitet er in dem Chat, der dem Tagesspiegel vorliegt. Außerdem ruft er dazu auf, die Aktion „bundesweit abzusprechen”. Man müsse „überall gleich auftreten als eine Einheit”…“ (Tagesspiegel, 29.4.)
https://m.tagesspiegel.de/berlin/veteranen-machen-fuer-querdenker-mobil-afd-landtagsabgeordneter-will-kesselschlacht-in-berlin/
Der Punkt, an dem ich mit Beauftragten von Bund und Ländern vollkommen einer Meinung bin, auch wenn ich in dem Fall „Sorge“ für einen schwachen Ausdruck halte:
(Die Zeit, 28.4.:) „Die Beauftragten von Bund und Ländern äußern in einem Papier ihre Sorge über die BDS-Bewegung. Im Gewand von Israel-Kritik verbreite sie antiisraelischen Antisemitismus (…) Im Dezember letzten Jahres hatten mehrere namhafte deutsche Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen kritisiert, dass die Verurteilung der BDS-Bewegung durch den Bundestag eine gefährliche Logik ausgelöst habe. Man lehne zwar den Boykott Israels ab, habe aber die Sorge, dass durch missbräuchliche Verwendungen des Antisemitismusvorwurfs wichtige Stimmen beiseitegedrängt und kritische Positionen verzerrt dargestellt würden, hieß es damals. Beteiligt waren etwa das Goethe-Institut, die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Humboldt Forum.
Die Konferenz der Europäischen Rabbiner forderte indes ein Verbot der BDS-Kampagne in der EU. „Die antiisraelische BDS-Bewegung ist mit ein Wegbereiter einer neuen Welle des in Europa aufkommenden Antisemitismus, der immer aggressiver gegen hier lebende Juden verbal und auch tätlich ausgelebt wird“, sagte der Präsident der Konferenz, Pinchas Goldschmidt.“
https://www.zeit.de/politik/2021-04/israel-boykott-antisemitismus-beauftragte-bds-bewegung-kritik-judenfeindlichkeit
Gegen diesen Vergleich muss die Heilige Teresa von Kalkutta, wie sie in meiner ehemaligen Glaubensgemeinschaft genannt wird, denn doch verteidigt werden!: „Dass keineswegs nur Gender-Aktivist:innen darum kämpfen, Geschlechtervielfalt als Teil der menschlichen Kultur und Geschichte anzuerkennen, sondern auch Ethnolog:innen, scheint bei der Mutter Teresa der Proletarier aus Marzahn-Hellersdorf und Wanne-Eickel nie angekommen zu sein.“ Da muss Frau Wagenknecht schon ein paar hilfreiche Schippen drauflegen.
https://taz.de/Debatte-um-Sahra-Wagenknecht/!5767997/